Pflege von Milchzähnen

malý chlapeček se uči čistit zuby na svém plyšákovi

Wir beginnen mit dem ersten Zahn

Sobald der erste weiße Zahn im Mund erscheint, putzen wir ihn wie unsere Zähne. Ein weicher Finger oder ein Stück Gaze reicht für den Anfang. Sobald mehr Zähne da sind, wechseln wir zu einer kleinen Babyzahnbürste mit extra weichen Fasern - zum Beispiel der TePe Mini mit ergonomischem Griff für Eltern.

Warum das funktioniert: Plaque ist ein klebriger Biofilm aus Bakterien und Speiseresten - er bildet sich in nur wenigen Stunden. Da der Zahnschmelz von Kindern dünner ist, wird er von Säuren leichter angegriffen und beginnt viel schneller zu schrumpfen.

Interessante Tatsache: Der erste Zahn erscheint oft um den 6. Monat herum, aber es ist völlig normal, dass er früher oder später erscheint.

Paste: Kleine Mengen machen einen großen Unterschied

Beginnen Sie mit dem Putzen der ersten Zähne ohne Paste.
Zwischen1 und 2 Jahren sollte die Pastenmenge der Größe eines Reiskorns entsprechen.
Zwischen2 und 5 Jahren sollte die Pastenmenge der Größe einer Erbse entsprechen.

Wir bringen den Kindern bei, die Paste auszuspucken, nicht zu schlucken. Sie können entweder fluoridhaltige Pasten wählen (von Kinderzahnärzten empfohlen, z. B. Bob und Bobek) oder fluoridfreie Pasten, die aktives Hydroxylapatit enthalten (z. B. Apadent Baby).

Warum es funktioniert:

  • Fluorid fördert die Remineralisierung des Zahnschmelzes.
  • Hydroxylapatit ist biomimetisch - ähnlich wie das Mineral, aus dem der Zahn besteht - und kann den Zahnschmelz wie Fluorid stärken.

Extra-Tipp: Nach dem Zähneputzen einfach ausspucken, nicht mit Wasser nachspülen - so wirken die Wirkstoffe länger auf den Zähnen.

Auf die richtige Technik kommt es an (und Kinder "verstehen" das noch nicht von selbst)

Sanfte kreisende Bewegungen, vor allem am Zahnfleischrand, wo der meiste Zahnbelag haften bleibt. Vergessen Sie nicht die Außenseiten, Innenseiten und Kauflächen. Eine Zahnbürste mit einzelnen Borsten (z. B. TePe Tuft) eignet sich hervorragend für schwer zugängliche Stellen.

Putzen Sie Ihre Zähne morgens und abends mindestens 1 Minute lang - Experten empfehlen, die Zähne bis zum Alter von etwa 10 Jahren zu kontrollieren und zu putzen. Bis dahin haben Kinder weder die feinmotorischen Fähigkeiten noch die Motivation.

Interessante Tatsache: Zwei Minuten Zähneputzen (morgens und abends) sind eine kurze Investition, die das Kariesrisiko deutlich verringert. Abends ist Hygiene das A und O. Alle Eltern sollten die Zähne gründlich putzen, einschließlich Zahnseide oder Interdentalbürsten.

Machen Sie das Zähneputzen zu einem Ritual, auf das sich die Kinder freuen

Putzen Sie die Zähne gemeinsam vor dem Spiegel, verwenden Sie Lieblingskuscheltiere als "Patienten", erzählen Sie Zahngeschichten. Kinder freuen sich über leuchtende Schallzahnbürsten mit fröhlichen Freunden. Kinder übernehmen Verhaltensweisen durch Nachahmung. Wenn Zähneputzen ein Spiel ist, wird es zur Gewohnheit.

Extra-Tipp: Spielen Sie ein zweiminütiges Lieblingslied - wenn es vorbei ist, ist es geschafft.

Interdentalräume: kleine Lücken, große Risiken

Jeder Zahn hat 5 Zwischenräume - und zwei davon lassen sich mit der Zahnbürste nicht reinigen. Sobald die ersten Zähne durchbrechen, können sie sich gegenseitig berühren. Und genau hier müssen Sie die Zahnzwischenräume pflegen. Fangen Sie an, mit Babyseide mit einem Halter (z. B. Animal) zu üben. Schließlich ist der Zahnzwischenraum der häufigste Ort für Karies - sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.

Extra-Tipp: Beginnen Sie 1 Mal pro Tag am Abend. Nur 20 Sekunden - aber jeden Tag.

Mini-FAQ & kluge Gewohnheiten

  • Wann sollte man zum Zahnarzt gehen? Idealerweise bis zum Ende des 1. Lebensjahres.
  • Zuckerhaltige Getränke und ein Fläschchen im Kinderbettchen? Ein großes Risiko für Karies. Nur Wasser in der Nacht.
  • Zahnbürstenwechsel: alle 3 Monate oder nach Krankheit.
  • Schlechter Atem bei Kindern? Meistens bedeutet dies, dass Karies vorhanden ist.

Eine schnelle "Einstiegsroutine" für jeden Tag

  1. Abends: gründliches Zähneputzen (1 Minute), Elternteil putzt 1 Minute nach, Zahnpasta. Nicht zu vergessen dieZahnzwischenräume: kurz mit Zahnseide und Flosser durch die Zahnzwischenräume gehen.
  2. Morgens: gründliches Zähneputzen (1 Min.), Elternteil putzt 1 Min. fertig, Zahnpasta.

Wenn die Pflege einfach, spielerisch und regelmäßig ist, bleiben die Milchzähne stark und gesund - und Sie bleiben gelassen. 😊

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